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Mirkos Con-Hon – Eintrag #03

13. August 2015 – 22:47 Uhr (+9 JST)

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber ich möchte, dass unsere Zeit hier festgehalten wird. Wir sind uns alle einig, dass unsere Angehörigen und Freunde erfahren sollen, was genau mit uns passiert ist, sollten wir nicht mehr von hier wegkommen, aber diese Aufzeichnungen irgendwann gefunden werden. Gerade sitzen wir unter dem sternenklarsten Himmel, den ich jemals in Natura gesehen habe. Wir sind ziemlich in Gedanken versunken und reden nicht viel, aber um Lücken in dieser Chronik zu vermeiden, sollte ich mit dem Zeitpunkt beginnen, an dem wir hier gestrandet sind – heute Morgen.

Als wir noch im Wasser trieben und mir diese Landmasse ins Auge sprang, weckte ich die Anderen hastig auf. Mona und Nora waren schnell bei Sinnen und halfen mir, mit den Händen auf die Insel zuzurudern, während Katja und Fabi sich nur auf die andere Seite drehten und grummelnde Geräusche von sich gaben. Aber sie müssten eigentlich wach gewesen sein, denn Katja begann kurz darauf, Fabi den Rücken zu kraulen… und er miaute. Dennoch schafften wir es letztendlich an den Strand, auch mit nur sechs Händen. Leider fiel uns dort dann auf, dass es auch ohne die beiden Turteltäubchen noch zwei Hände mehr hätten sein müssen.

„Wo ist Leon?!“, fragte Mona aufgebracht. „Das merk’ ich wegen dem ganzen Stress erst jetzt!“
„A-Als ich eingeschlafen bin, war er noch da!“, stammelte ich und schaute mich dabei hektisch um.
„Und als du wach wurdest?! War er dann noch da?!“ Mona wurde lauter und packte mich an den Schultern. So kannte ich sie maximal, wenn sie Skyrim spielte und ihre PlayStation nicht so wollte wie sie.
„Sorry, ich hab’ keine Ahnung. Ich war noch völlig durch den Wind und hab’ gleich versucht, mich mit schreiben abzulenken.“
Nora ging dazwischen. „Beruhigt euch bitte! Die Situation ist scheiße, zweifelsohne, aber wir müssen jetzt in erster Linie dafür sorgen, dass hier niemand draufgeht!“, sprach sie mit leicht erhobener Stimme, aber auf eine auch gleichzeitig schlichtende Art. „Und zwar wir alle!“, hängte sie schließlich noch an und rüttelte mit dem Fuß leicht an Katjas Schulter, die immer noch neben Fabi auf der Schrottplatte lag.
„Manno, ihr seid voll gemein!“, nörgelte sie nuschelnd und setzte sich auf. Fabi nicht.
„Tut mir leid, Fabi, aber das tut mir jetzt nicht leid.“, sagte ich genervt und hob unser Pseudo-Floß an, um Fabi unsanft ins Wasser zu kippen. „Okay…“, setzte ich fort. „Was mir jetzt allerdings schon leid tut ist, dass ich nicht bedacht habe, dass du auch noch auf dem Ding gesessen hast, Katja.“
„Ich hasse dich!“, rief sie mir durchnässt zu und war dabei wie gewohnt so niedlich, dass es verboten werden sollte.
Fabi war zwar auch durchnässt, schlief aber mit dem Gesicht im Wasser weiter.
„Ich bin mal so frei, den faulen Sack vorm Ersaufen zu retten.“, seufzte Nora schon fast grinsend und zog Fabi an den Füßen an den Strand. Er grummelte, tat aber sonst nicht viel.
„Okay, ihr Zwei. Werdet meinetwegen erst mal wach, wir schauen uns derweil die Umgebung an.“ Nora sah ein, dass wir heute sonst wohl eher nicht mehr an Verpflegung gekommen wären.
„Aber bleibt in Sichtweite, wir tun erst mal selbiges.“, sagte ich. „Nicht, dass euch noch die dreiäugigen Riesentiger holen.“
„Dreiäugige Riesentiger…?!“, fragte Katja mit zwei riesigen Augen und leichten hysterischen Vorzeichen auf einen Herzinfarkt.
Alle lachten, außer Fabi – der schnarchte.
„Ach, Katja…“, kicherte ich, ehe Mona, Nora und ich uns auf den Weg machten.
„Ihr seid doof!“, rief sie uns hinterher. Zumindest sie schien jetzt schon mal etwas wacher zu sein.
Doch unser Lachen verschleierte unsere Sorgen nur kurzzeitig. Nicht nur, dass wir irgendwo im Nirgendwo verschollen waren… Leon war verschwunden – und das scheinbar mitten im Ozean.
13.8.14 22:47


Monas Zeichenblock – Zeichnung #01

13. August 2015 – 10:34 Uhr (+9 JST)

Eine Zeichnung vom Horizont. (Bildform folgt...)
13.8.14 10:34


Fabis Smartphone – Verlauf #02

Fabi | An: Mama | 13. August 2015 | 9:12 Uhr (+9 JST)

Hilfe mama! Sind abgestürzt und auf einer insel. Geht uns noch allen gut brauchen aber schnell hilfe. Ruf bei der fluggesellschaft an falls die noch nix wissen.

Senden fehlgeschlagen!

[wiederholen]

Senden fehlgeschlagen!



Fabi | An: Unbekannt | 13. August 2015 | 9:14 Uhr (+9 JST)

Hallo das ist ein test. Ich hab einfach irgend eine nummer eingegeben und hoffe dass meine sms bei dir ankommen.

Nachricht gesendet!



Unbekannt | An: Fabi | 13. August 2015 | 9:15 Uhr (+9 JST)

Do you have the wrong phone number? I do not understand your language dude!



Fabi | An: Unbekannt | 13. August 2015 | 9:16 Uhr (+9 JST)

Hi! Our plane is crashed. We are on an island! Can you contact the airport in frankfurt germany please?? Machine 180!!

Senden fehlgeschlagen!

[wiederholen]

Senden fehlgeschlagen!



Fabi | An: Unbekannt | 13. August 2015 | 9:18 Uhr (+9 JST)

Yes wrong number..........

Nachricht gesendet!



Unbekannt | An: Fabi | 13. August 2015 | 9:19 Uhr (+9 JST)

No problem dude. Have a nice day! ;-)



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 9:20 Uhr (+9 JST)

I HATE YOU ALL!

Nachricht gesendet!
13.8.14 09:12


Katjas Tagebuch – Eintrag #02

13. August 2015 – 8:35 Uhr (+9 JST)

Hallo, liebes Tagebuch! Oooh, ich bin so aufgeregt! Es ist voll schön hier, aber wir sind gar nicht in Japan, wie ich es dir erzählt habe. Oh, ich hab’ dir das ja noch gar nicht erzählt, sondern nur, dass wir fliegen. Egal, wir sind aber trotzdem nicht in Japan, weil das Flugzeug nämlich abgestürzt ist. Gut, dass es ins Wasser gefallen ist. Das war zwar total nass, aber ich glaube an Land hätte das mehr weh getan. Ich hatte dann voll Durst, aber keiner hatte was zum trinken mitgenommen und das Wasser in dem wir waren hat voll komisch geschmeckt. Dann hab’ ich geschlafen und… Oooh, Fabi ist gerade schwimmen gegangen, ich schreibe später weiter. Tschüüüss!

So, ich bin wieder daaa. Fabi hat mit mir Muscheln gesammelt und mir eine Muschelkette gebastelt. Guck mal, wie schön! Ach so, du kannst ja gar nicht gucken… Egal, ich klebe dir später ein Foto davon rein, und wollte dir ja von der Insel erzählen. Die ist riesengroß und sieht genauso aus wie die Inseln im Fernsehen, wo immer die Leute stranden – also so wie wir. Fabi spielt da hinten jetzt wieder mit seinem Handy und die Anderen sitzen bei ihm im Sand und sagen gar nichts mehr. Vielleicht sind sie traurig, weil ihre Handys nicht wasserdicht waren, aber Fabi lässt sie bestimmt auch mal spielen. Nur Leon ist irgendwie weg. Vielleicht bastelt der sich auch irgendwo eine Muschelkette. Guck mal, wie… Oh, stimmt ja… Ich geh’ mal zu den Anderen. Bis daaann!
13.8.14 08:35


Mirkos Con-Hon – Eintrag #02

13. August 2015 – 7:27 Uhr (+9 JST)

Es ist still. Zu still. Aber ich kann niemandem verübeln, dass er nicht reden möchte. Ich bekomme ja selbst auch kein Wort mehr raus. Außerdem schlafen die Anderen und es gibt wohl keinen besseren Grund, die Klappe zu halten. Okay, betrachten wir Katja mal als Ausnahme, denn sie murmelt was von Ausreiten und gestrickten Socken mit Entchen. Aber ich schweife ab. Es hatte mit Sicherheit niemand von uns jemals solche Angst wie in den letzten zwei Stunden. Jetzt schreibe ich, um nicht gänzlich die Beherrschung zu verlieren und wieder etwas runter zu kommen. Sollte das hier jemals jemand finden, habe ich Kontaktdaten auf die letzte Seite dieses Buches geschrieben. Bitte gebt weiter, was passiert ist:

Der tatsächliche Vorfall passierte viel zu schnell, als dass ich mich groß an die Einzelheiten erinnern könnte. Im einen Moment haben wir noch alle geschlafen, im nächsten war an Bord die Hölle los. Die panischen Schreie verstummten erst dann teilweise, als die Sauerstoffmasken von der Decke fielen. Ich zog mir meine schnell über und wollte mich anschließend vergewissern, dass es mir die Anderen gleichgetan hatten. Ich sah Fabi, wie er seine Sauerstoffmaske überzog. Ich sah Katja, wie sie ihre Sauerstoffmaske überzog. Dann sah ich wieder Fabi, der Katja ihre Sauerstoffmaske noch einmal richtig herum überzog. Ein Blick zu Mona, Nora und Leon brachte mir letztendlich die Gewissheit, dass zumindest diesbezüglich alle versorgt waren. Ich legte meinen Kopf auf die Knie und zitterte in Gedanken an den bevorstehenden Aufprall. Als dieser kam war er zwar heftig, doch längst nicht so, wie ich es vermutet hatte. Beinahe als wären wir auf… Wasser gelandet.

Kaum standen wir einigermaßen still, stürmten die Passagiere panisch zu den Notausgängen.
„Wir sind mitten im Ozean, also krallt euch die wichtigsten Sachen, wenn ihr nicht draufgehen wollt!“, schallte es von irgendwo in unsere Ohren. Kurz tauschten wir ein paar hektische Blicke aus und nickten. Das Gedrängel beschränkte sich nicht nur auf die Gänge im Flugzeug. Auch draußen im Wasser mussten wir aufpassen, dass uns die Menschenmenge in ihrer Panik nicht nach unten drückte und ertränkte, denn hier war niemand mehr Herr seiner Sinne – auch wir nicht. Es dauerte bestimmt eine Viertelstunde, bis sich alle etwas weiter abseits in kleinen Grüppchen sammeln konnten und genug Freiraum hatten, um sich ordentlich über Wasser zu halten. Zu unserem Glück waren wir noch alle sechs beieinander und nannten ein zwar undefinierbares, aber relativ großes Stück Schrott unser Eigen, das zu unser aller Erleichterung keine Anstalten machte, unterzugehen – ganz im Gegensatz zu unserem Flugzeug, das sich langsam aber sicher verabschiedete. Wir klammerten uns an unserer Schrottplatte fest und schwiegen eine ganze Weile, nicht fähig, einen klaren Gedanken zu fassen.

„Ich brauch was zu trinken.“, murmelte Katja irgendwann kleinlaut und verstört. „Hat jemand was mitgenommen?“
Wir alle reagierten nur mit fragenden Blicken an die jeweils Anderen, doch offenbar hatte außer Katja nicht mal jemand an die Schwimmweste gedacht. Moment… außer Katja?
„Ihr habt doch vorhin alle den Typen gehört: Krallt euch die wichtigsten Sachen, wenn ihr nicht draufgehen wollt!“, zischte Fabi verständnislos.

Wieder tauschten wir fragende Blicke aus, ehe ich eingeschüchtert mein durchnässtes Con-Hon auf der Schrottplatte ablegte. Peinlich berührt taten es mir die Anderen gleich und legten ein Tagebuch, zwei Zeichenblöcke, ein Notizbuch und ein Smartphone in unsere Mitte.
„Ist das euer verdammter Ernst?“, fragte ich fassungslos.
„Ganz ruhig, Brauner!“, bremste mich Nora. „Hier war ja scheinbar keiner besser, als der Andere.“
„Ich dachte, es wird schon jemand die Verpflegung mitnehmen.“, murmelte Mona entschuldigend.
„Das dachten wir scheinbar alle.“, seufzte Fabi genervt und tippte dabei wütend auf seinem Smartphone rum.
„Das Ding funktioniert noch?“, fragte ich skeptisch.
„Wasserdichtes Case.“, raunte Fabi. „Aber kein beschissener Empfang hier!“
„Irgendwie logisch.“, entgegnete ich augenrollend.

Für lange Diskussionen waren wir definitiv zu erschöpft, und auch wenn wir mit aller Kraft versuchten, gegen die Müdigkeit anzukämpfen, waren wir mit der Zeit zu schwach, um uns gegenseitig und letztendlich selbst wach zu halten. Erst seit wenigen Minuten sind meine Augen wieder offen und ein Blick auf Fabis Handy sagt mir, dass es örtlich kurz nach halb 8 ist. Zu allem Übel sind wir auch noch abgetrieben und der Stift ist das immer noch recht nasse Papier langsam müde, doch was ich gerade sehe, erfordert sowieso eine Schreibpause. Ist das… eine Insel?
13.8.14 07:27


Fabis Smartphone – Verlauf #01

Fabi | An: Mama | 13. August 2015 | 5:29 Uhr (+9 JST)

Hilfe mama! Sind abgestürzt und treiben im meer. Geht uns noch allen gut brauchen aber schnell hilfe. Ruf bei der fluggesellschaft an falls die noch nix wissen.

Senden fehlgeschlagen!

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Senden fehlgeschlagen!

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Senden fehlgeschlagen!

[wiederholen]

Senden fehlgeschlagen!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:31 Uhr (+9 JST)

Hey du kackanbieter. Ich bezahle geld für diesen vertrag also versende gefälligst meine sms!!!!!

Nachricht gesendet!



Fabi | An: Mama | 13. August 2015 | 5:32 Uhr (+9 JST)

Hilfe mama! Sind abgestürzt und treiben im meer. Geht uns noch allen gut brauchen aber schnell hilfe. Ruf bei der fluggesellschaft an falls die noch nix wissen.

Senden fehlgeschlagen!

[wiederholen]

Senden fehlgeschlagen!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:33 Uhr (+9 JST)

Verarscht mich nicht!!!!! Versendet nicht nur sms an euch selbst ihr honks!!!!!!!!!!

Nachricht gesendet!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:34 Uhr (+9 JST)

Okay dann eben ihr: Wir sind abgestürzt. Flug 180 nach japan. Treiben im wasser und brauchen hilfe. Bitte fluggesellschaft kontaktieren!!!

Senden fehlgeschlagen!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:34 Uhr (+9 JST)

WOLLT IHR MICH EIGENTLICH VERARSCHEN IHR MONGOS?!?!?!?!?!?!?!

Nachricht gesendet!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:34 Uhr (+9 JST)

„$&§%&(„§$&%§$$§&%G“§%V&§Q$/!!!!!!!!111 AAAAAAAHHH!!!!!!!!!!!1

Nachricht gesendet!



Fabi | An: T-Mobile | 13. August 2015 | 5:35 Uhr (+9 JST)

HELFT UNS BITTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! WIR TREIBEN IM MEER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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13.8.14 05:29


Noras Zeichenblock – Zeichnung #01

13. August 2015 – 5:06 Uhr (+9 JST)

Eine Zeichnung, bei der der letzte Strich wegen des Absturzes total verzogen ist. (Bildform folgt...)
13.8.14 05:06


Katjas Tagebuch – Eintrag #01

12. August 2015 – 11:30 Uhr (+1 CET)

Hallo, liebes Tagebuch. Wir müssen jetzt fliegen und ich hab Angst. Mona hat gesagt, ich soll mich ablenken, deshalb schreibe ich einfach. Gestern haben wir Koffer gepackt und ich hab’ meine Lieblingshose nicht gefunden, aber dann waren wir im Garten und haben Erbsen gegessen. Nora ist dann auch gekommen und Fabi war schon zwei Tage länger da. Wir haben übrigens ein neues Pferd, das ist ganz weiß und wunderschön. Ich wollte es Emily nennen, aber es hatte ja schon einen Namen. Es heißt Twilight, aber nicht wie das Buch mit den Glitzer-Vampiren, sondern wie das eine Pony aus dieser Serie. Unseren Hähnen geht es auch gut, allen zwölf. Heute Morgen sind wir dann zum Flughafen gefahren und haben unterwegs noch Leon abgeholt. Dann mussten wir noch mal nach Hause, weil ich vergessen hatte, mir Schuhe anzuziehen, aber dann haben wir uns mit Mirko am Flughafen getroffen.


Der Mann beim Check-in war voll gemein. Der wollte, dass ich das Armband von Fabi ausziehe, das er mir zum Einjährigen geschenkt hatte. Ich hab’ dann Fabi angeguckt und er hat genickt. „Wirklich…?“, hab’ ich dann noch gefragt und er hat noch mal genickt. Er ist einfach der Beste. Ich hab’ das ja dann auch gleich wieder gekriegt und durfte es wieder anziehen. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich schreiben soll und wir fliegen erst zwei Minuten. Aber Fabi spielt wieder was auf seinem Handy, ich guck ihm einfach zu. Bis daaann!
12.8.14 11:30


Mirkos Con-Hon – Eintrag #01

12. August 2015 – 10:58 Uhr (+1 CET)

Heute ist es endlich so weit: Wir fliegen alle zusammen nach Japan. Von familiären und beruflichen Träumen mal abgesehen, geht heute mein größter in Erfüllung. Ich kann gar nicht sagen, wie lange es schon mein Traum ist, Tokio einmal mit eigenen Augen zu sehen und in all den kitschigen Läden mein Geld zu verballern. Das war mir bisher nur auf Conventions möglich, aber das ist einfach nicht dasselbe. Dennoch ist mein Con-Hon wohl der ideale Weg, meine Reise-Chronik niederzuschreiben. Wir kommen gerade frisch und fast ohne Probleme aus dem Check-in. Fast, weil Katja ihr neues Armband nicht ausgezogen hatte und ihr „Aber das hab’ ich von Fabi!“ den Beamten nicht wirklich überzeugte.

Jetzt sitzen wir hier, drehen Däumchen und warten darauf, dass wir an Bord gelassen werden. Fabi spielt mit seinem Smartphone, Leon schaut ihm dabei über die Schulter und Katja ignoriert die Tatsache, dass er zum Spielen beide Hände braucht und klammert sich an seinen Arm. Mona, Nora und ich beobachten das Schauspiel und machen uns lächelnd Gedanken um unseren Blutzuckerspiegel. Das hört wohl niemals auf, niedlich zu sein. Oh, es klingelt, wir müssen rein. Melde mich später~
12.8.14 10:58


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